Mai 142017
 

»Musical Beauty and Top 40 Democracy«

Das »Journal of Popular Music« ist die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des US-amerikanischen Zweigs der International Association for the Study of Popular Music. Nach ihrer Selbstbeschreibung steht die Zeitschrift für einen sehr offenen Ansatz ein, der auf eine eigene Zuschneidung verzichtet: »… features work on popular music in its historical, cultural, aesthetic, and political registers. Its purview encompasses all genres of music that have been dubbed popular. The journal is also concerned with such issues as popular music’s intersections with other arts, its relationships with old and new media, and its status as a field of research and critical writing. We welcome and encourage unconventional approaches (i.e. different from the standard scholarly essay) to these areas of inquiry.«

Das ergibt den für wissenschaftliche Zeitschriften üblichen Mix aus sehr heterogenen, kleinteiligen Aufsatzthemen, wie man hier an diesem Überblick rasch erkennen kann. Die aktuelle Ausgabe weist etwa diese Themen auf.

Im Gegensatz zu der proklamierten Offenheit sind jedoch die Zugangsweisen linksliberal geformt, der Ansatz, in diesem Sinne kulturell zu wirken, wird implizit oder explizit zumeist deutlich (hier ein Beispiel für einen expliziten Ansatz).

Die allermeisten der Artikel verschwinden hinter der Bezahlschranke, es gibt aber zu jedem Artikel ein Abstract oder die erste Seite (hier ein Beispiel) des jeweiligen Aufsatzes umsonst zu sehen, sodass man sich ganz gut einen Eindruck verschaffen kann, ob es sich lohnt, den ganzen Beitrag über einen Unibibliotheksserver anzuschauen oder ihn gar als Privatperson zu kaufen.

 

Andere Zeitschriften:
Teil 1: »Rock Music Studies«

 

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